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100-jähriges Demokratiejubiläum 2019 – Bund unterstützt Weimarer Republik e.V.

Der Haushaltsauschuss hat in seiner gestrigen Bereinigungssitzung über eine Million Euro für die Arbeit des Vereins „Weimarer Republik e.V.“ beschlossen. Die Bundesförderung stellt sicher, dass das 100-jährige Demokratiejubiläum 2019 in einem angemessenen Rahmen gefeiert werden kann.

Der Weimarer Abgeordnete Carsten Schneider zu der Bundesförderung: „Zum 100-jährigen Demokratiejubiläum im Jahr 2019 wird der Bund die Erinnerungsarbeit des „Weimarer Republik e.V.“ mit 1 Mio. Euro unterstützen. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in der Bereinigungssitzung am Donnerstag beschlossen. Zur Vorbereitung des Jubiläums wird der Verein in den Jahren 2017 und 2018 zudem bereits mit jeweils 300.000 Euro aus Bundesmitteln gefördert. Für die Ausweitung der Förderung auch auf das Jahr 2019 habe ich mich besonders eingesetzt, damit das 100-jährige Demokratiejubiläum dann auch in einem angemessenen Rahmen gefeiert und begangen werden kann.“

Schneider weiter: „Wir müssen die freiheitliche Demokratie in Deutschland, Europa und der Welt stärken. Dabei können und müssen wir an die Wurzeln unserer eigenen Demokratie in Deutschland erinnern. Die Weimarer Republik war die erste Parlamentarische Demokratie in unserem Land. Bei der Wahl zu Weimarer Nationalversammlung 1919 erhielten zum ersten Mal Frauen das Wahlrecht. Und die Weimarer Nationalversammlung hat die erste demokratische Verfassung ausgearbeitet. Der ‚Weimarer Republik e.V.‘ hat es sich zur Aufgabe gemacht, an dieses gute demokratische Erbe zu Erinnerung. Diese wichtige Arbeit kann der Verein nun auch im Jahr des 100-jährigen Demokratiejubiläums 2019 fortsetzen: Mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm, von dem auch die Stadt Weimar profitieren wird.“

Das einhundertste Jubiläum der Gründung der Weimarer Republik im Jahr 2019 bedeutet für Weimar ein erhebliches öffentliches Interesse. „Durch die fundierte Arbeit des ‚Weimarer Republik e.V.‘ wird Weimar gut auf das Jubiläum vorbereitet sein“, so Schneider.