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Personalräte der Erfurter Stadtverwaltung in Berlin

Kurz vor der Bundestagsdebatte zur Einführung der Brückenteilzeit hat sich die SPD-Bundestagsfraktion am Montag mit rund 270 Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland ausgetauscht.
„Arbeit muss sich dem Leben anpassen. Die Arbeitsbedingungen, -zeiten und auch der Gesundheitsschutz müssen vorne angestellt werden“, so Carsten Schneider, erster parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion.
Schneider weiter: „Unternehmen haben verständlicherweise ein Interesse daran, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Das darf aber nicht dazu führen, dass ständige Erreichbarkeit, Wochenendarbeit und überlange Arbeitszeiten zur Regel werden. Hier müssen Grenzen gezogen werden um gute Arbeit zu gewährleisten“.
„Wer Zeit für Weiterbildung, Ehrenamt oder die Familie braucht, soll sie auch bekommen“, stellt Schneider klar. Mit der Regelung zur befristeten Teilzeit, mit dem Recht zur Rückkehr auf die vorherige Arbeitszeit werde ein weiterer wichtiger Schritt unternommen.
„Neben Verbesserungen bei der Rente, bei der Pflege, beim Unterhaltsvorschuss und Kinderzuschlag, einem großen Programm zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen und der Wiedereinführung der Parität in der Krankenversicherung sorgen wir so für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“
Schneider weiter: „Wir freuen uns, dass der Gesetzentwurf zur Brückenteilzeit diese Woche im Bundestag debattiert wird – und die Regelungen schon ab nächstem Jahr gelten sollen“.
Carsten Schneider abschließend: „Ich freue mich, dass ich bei der Gelegenheit mit den Personalräten der Erfurter Stadtverwaltung sprechen konnte“.