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Pressemitteilung vom 03.08.2009
Berufseinstiegsbegleiter unterstützen Jugendliche in Erfurt und Weimar
Carsten Schneider, SPD-Bundestagsabgeordneter für Erfurt und Weimar, wird Schulen besuchen, in denen Berufseinstiegsbegleiter arbeiten, die aus dem Bundeshaushalt gefördert werden. Die Begleitung beginnt in der Regel im Jahr vor dem Abschluss an einer allgemein bildenden Schule oder Förderschule und endet ein halbes Jahr nach Beginn einer beruflichen Ausbildung.
„Gerade Jugendliche, für die der Schulabschluss und der Übergang in eine berufliche Ausbildung schwierig sind, werden durch die Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter unterstützt“, sagt Schneider. In einem ersten Schritt erhalten diejenigen eine Hilfestellung, die sonst vielleicht die Schule nicht abschließen würden. Anschließend werden sie in die duale Berufsausbildung hinein begleitet.
An 1.000 Schulen bundesweit wird die Berufseinstiegsbegleitung modellhaft erprobt. Als Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter werden Personen ausgewählt, die aufgrund ihrer Berufs- und Lebenserfahrung als Begleitung besonders geeignet sind, wie Ausbilder oder Sozialpädagogen. 15.000 Jugendliche können bisher das Betreuungsangebot annehmen. Am 1. August kamen weitere 8.000. hinzu. Davon profieren die Regelschulen 1 und 25 in Erfurt, das Förderzentrum „Waidschule am Muldenweg“ in Erfurt sowie die Regelschule „Carl August Musäus“ und die Förderschule für Sprachbehinderte in Weimar.
„Wichtig ist, dass die jungen Leute das freiwillige Angebot annehmen und die Chance bekommen, dadurch einen Ausbildungsplatz zu finden. Aber hier ist auch die Wirtschaft gefordert. In ihrem eigenen Interesse muss es sein, dass die jungen Menschen eine Lehre absolvieren und anschließend in der Region eine Arbeit finden, anstatt abzuwandern“, so Schneider. Durch die individuelle und enge Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen und den Berufseinstiegsbegleitern werde das Konzept des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erfolgreich sein, ist er sich der Bundestagsabgeordnete sicher. |
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